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Case Study

Wie wir Augen–und Beine–mit Gambettes Box zum Strahlen brachten

Der Auftrag

Das flexible Strumpfhosen-Abo Gambettes Box bereitet Strumpfhosenklischees ein Ende: Au revoir Kurzlebigkeit und umständliches Einkaufserlebnis; Bonjour Nachhaltigkeit und Lieferung direkt vor die Haustür! Inspiriert vom Pariser Straßenleben werden alle Strumpfhosen bei Gambettes in Frankreich entworfen, in Italien aus recycelten Fasern aus Garnresten hergestellt und landen am Ende jeden Monats in umweltfreundlichen Verpackungen in den Briefkästen der Abonnent*innen.

Gambettes Mission: Das Leben ist zu kurz, um die Beine zu verstecken! Um vor Weihnachten mediale Aufmerksamkeit für das eigene Produkt und diese Mission zu erzeugen, engagierte Gambettes kurzfristig Laika. Und wir setzten auf eine Kombination aus klassischer PR-Arbeit und Influencer Relations.

Die Kampagne

Getreu dem Motto: „Der Weihnachtsmann kommt dieses Jahr aus Paris“, traten wir an relevante und reichweitenstarke Lifestyle-, Mode- und Wirtschaftsmedien heran, mit dem Ziel Gambettes Box in Weihnachtsverlosungen oder Gift Guides zu platzieren. Statt sich nur auf Produktvorstellungen und -tests zu konzentrieren, entwickelten wir saisonale Themenangebote und gaben unter anderem Tipps, wie man Strumpfhosen zur kalten Jahreszeit richtig kombiniert. Zusätzlich unterstützen wir Gambettes Box auch bei täglich anstehenden PR Aufgaben, wie dem Verfassen von Fashion-Mailer oder Influencer Mailings.

Neben dem Weihnachtsgeschäft berieten wir Gambettes auch hinsichtlich der Umsetzung anderer Ideen und klärten über die Vision, die Nachhaltigkeit und die Alleinstellungsmerkmale der Pariser Brand auf.

Medien wie Glamour, Gala oder freundin liebten diese Ideen und halfen uns dabei, Augen–und Beine ihrer Leser*innen am Weihnachtsabend und weit ins neue Jahr hinein strahlen zu lassen!

Ausgewählte Medien

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Danke, Gambettes Box!

Es war uns ein Vergnügen, mit Euch zusammenzuarbeiten!

Laika –
Case Study

Mode mit Mission: So kämpft navabi mit PR für Body Positivity

Der Auftrag

navabi gehört bereits seit Laikas erster Stunde unseren Kund*innen und unsere gemeinsame Geschichte geht sogar noch viel weiter zurück: Bevor unsere Gründerin Laika ins Leben rief, arbeitete sie als freiberufliche Beraterin für den in Aachen und London ansässigen Marktführer für Plus Size Mode.

Schon lange bevor sich unsere Wege kreuzten, hatte sich der Online-Händler einen Namen bei Plus-Size-Kundinnen auf der ganzen Welt gemacht. Laikas Mission ist es daher, von Zeit zu Zeit navabis Kommunikation mit gezielt ausgewählten PR Projekten zu stärken, die eine Mission eint: navabi steht für Körpervielfalt und Body Positivity und kämpft für eine faire Repräsentation aller Körpertypen in Medien und Modeindustrie.

Die Kampagne

Um ein deutliches Zeichen für Body Positivity zu setzen, scheut navabi keine Mühen. Als Reaktion auf eine “Beach-Body-Ready”-Kampagne, die ausschließlich dünne Models abbildete und dadurch Body Shaming förderte, brachte navabi eine Konkurrenzanzeige mit einer eigenen Version von Bikini Models heraus. Und nicht nur das: auch den veralteten Körperbildern von Victorias Secret sagte navabi den Kampf an und antwortete mit seinen eigenen navabi Engeln – im Einsatz für mehr Diversität werden der Kreativität keine Grenzen gesetzt.

Generell packt navabi das Problem selbst an, statt nur mit dem Finger auf andere zu zeigen: Es gibt nicht genug Stock-Bilder, die alle Körpertypen repräsentieren? Kein Problem, navabi produziert einfach eine eigene, frei zugängliche Fotoreihe. Es gibt keine Anziehbücher für Kinder mit Frauen verschiedener Körpertypen, Alter oder Hautfarben? navabi erstellt eine eigene Version und verschenkt sie an Kundinnen. So lernen Kinder schon früh, dass Schönheit in allen Größen und Formen existiert. Die Medien repräsentieren plus-size Frauen nicht entsprechend ihrem wirklichen Anteil an der Bevölkerung, wollen das aber nicht einsehen? navabi kümmert sich darum: Die Plus-Size-Händler*innen sammeln konkrete Fakten und konfrontieren die Verantwortlichen mit diesen Zahlen. Diversity-Projekte sind chronisch unterfinanziert? navabi ruft einen Global Talent Fund ins Leben, um genau dies zu ändern. Plus-Size-Blogger werden zu den Shows der Berlin Fashion Week nicht eingeladen? navabi organisiert ein ganzes Loft und schafft so einen Raum für offene Diskussionen, zum gemeinsamen stylen und feiern.

Laika berät navabi nicht nur hinsichtlich der Umsetzung dieser Ideen, sondern übernimmt auch die Medienarbeit in der DACH Region, damit navabis Botschaft landein und landaus Gehör findet. Ob durch ein exklusives Interview mit navabi Influencerin und Modedesignerin Hayley Hasselhoff, der Tochter des berühmt berüchtigten (zumindest in Deutschland) David Hasselhoff, oder durch Hintergrundgespräche mit Fachmedien der Modebranche, um ihnen navabis Vorstellung von Markenführung näher zu bringen – wir kümmern uns sowohl um den Aufbau von Beziehungen, als auch um deren Pflege. Und, nicht zu vergessen: wir unterstützen den E-Commerce Anbieter auch bei täglich anstehenden PR Aufgaben: ob Fashion-Mailer, Redaktionsbesuche mit den neuesten Kollektionen oder Neuigkeiten aus dem Personalbereich, es passiert immer etwas Spannendes in der Welt von navabi.

All das sicherte uns Top-Platzierungen in Medien wie DIE WELT, Stylebook, Horizont, Internet World Business, W&V, Fashion United, TextilWirtschaft und vielen anderen. Und es werden hoffentlich noch viele weitere folgen!

Was andere sagen

"Wir können Laika in allen Bereichen der DACH-Kommunikation sehr empfehlen. Das Team zeichnet sich durch seinen praktischen PR-Ansatz aus und unterstützt uns sowohl strategisch als auch operativ. Laika hilft uns nicht nur dabei, Leitmedien, Lifestyle- und Fachpresse zu sichern, sondern ist zudem ein großartiger Coach und Sparring-Partner für unser internes Kommunikationsteam."
Bahman Nedaei & Zohir Dehnadi
Co-Founder & ceo, navabi

Selected Media

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Danke, navabi!
Hört nicht auf zu kämpfen!


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Spuren hinterlassen, ohne zu schaden: So inszenierten wir A.S.T.i auf der Berlin Fashion Week

Der Auftrag

Im März 2025 erreichte uns eine Anfrage, die uns sehr bewegte. Der Absender war ASTI – Acid Survivors Trust International, eine gemeinnützige Organisation mit Sitz in Großbritannien. ASTI setzt sich weltweit für die Prävention von Säureangriffen ein und unterstützt Betroffene bei ihrem Heilungsweg. Ihre Vision: eine Welt ohne Säuregewalt.

Sie kamen mit folgender Aufgabe auf uns zu: ASTI wollte, dass wir eine aufmerksamkeitsstarke Kampagne entwickeln, die das Thema Säureangriffe in der Textilindustrie auf die Agenda der deutschen Modebranche bringt. Die einzige Vorgabe war der zeitliche Rahmen, denn die Kampagne sollte mitten im Trubel der Berliner Fashion Week stattfinden – zur Hochsaison von Style und Glamour. Unser Ziel war es, Medien, Modeunternehmen und die Öffentlichkeit gleichermaßen zu konfrontieren und zu bewegen.

Die Kampagne

Unsere Strategie bestand darin, öffentlich und unübersehbar aufzutreten – dabei jedoch stets respektvoll gegenüber Überlebenden zu bleiben. Mit einem dreiteiligen Stunt, emotionaler Bildsprache und gezielter Medienarbeit wollten wir vor allem eins erreichen: Diskurs. Und zwar nicht über Ästhetik, sondern über Verantwortung.

1. LED Truck: Awareness on Wheels

Von Montag bis Mittwoch (30.06.–02.07.) fuhr ein großflächig gebrandeter LED Truck quer durch Berlin. Statt herkömmlicher Plakatflächen nutzten wir gezielt die Hotspots der Berlin Fashion Week und viel frequentierte Gegenden: die Uber Arena, den Ku’damm, das Brandenburger Tor und mehr, um die Message dorthin zu bringen, wo sie gesehen werden musste.

Die Key Visuals zeigten, dass Mode zwar schön ist, ihre Produktionsstätten aber Säureangriffe begünstigen. Die meisten Angriffe finden in der Nähe von Textilindustrie-Zentren statt, wo korrosive Substanzen leicht zugänglich sind.

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2. Beamer-Projektion: Two-faced

Am Abend des 30.06. verwandelten wir eine Häuserfassade an der Warschauer Straße in eine Projektionsfläche für ein fiktives Fashion-Cover. Doch die Hochglanz-Ästhetik des Magazins verwandelte sich in ein Visual mit starken Botschaften zum Thema Säureangriffe in der Modebranche. Ein stiller Moment im pulsierenden Berlin – dokumentiert für Social Media und die Presse.

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3. Live Performances: Konfrontation trifft Couture

Am Dienstag und Mittwoch folgte das Herzstück der Kampagne: Live-Performances an stark frequentierten Fashion Week Locations wie:

  • Kurfürstendamm, 01.07.25 – vor den Modenschauen von MARKE und BUZIGAHILL
  • Brandenburger Tor, 01.07.25 – Photoshoot mit LED-Truck
  • Uber Arena, 02.07.25 – vor der Show von KILIAN KERNER
  • Haus der Visionäre, 02.07.25 – vor der Show von HADERLUMP ATELIER BERLIN

Die Performance erzählte die Geschichte von Säureangriffen und beleuchtete die Verantwortung der Modebranche. In vielen Textilmanufakturen haben Mitarbeitende einfachen Zugang zu offenen Säurecontainern – ein Umstand, der Missbrauch überhaupt erst möglich macht. Zahlreiche Besucher*innen blieben stehen, zückten ihre Smartphones und kamen miteinander ins Gespräch.

Das Laika Team verantwortete die komplette Konzeption und kreative Umsetzung der Kampagne – von der Ideenfindung bis zur finalen Inszenierung.

Dazu gehörte:

  • Kampagnenkonzeption und Messaging
  • Media Relations: Ansprache nationaler sowie internationaler (UK, FR, NL) Presse + Koordination von Interviews
  • Gestaltung und Design aller Kampagnenassets
  • Routenplanung und Koordination des LED-Trucks (inkl. Timeslots & Visuals)
  • Casting & Briefing des Live-Performance-Models
  • Gestaltung der Live-Performance (inkl. Botschaften und Musik)
  • Fotodokumentation & Content Creation für ASTIs Instagram Account und Social Media
  • Vor-Ort-Betreuung an allen drei Aktionstagen

Für die Realisierung der Außenwerbung holten wir mit Echoposter, einen starken Partner an Bord.

Die Ergebnisse

Unsere Kampagne war laut, emotional und effektiv – und wurde genau dort sichtbar, wo es darauf ankam.

  • Erste Veröffentlichung im FACES Magazin
  • Interview mit FUNKE (myself)
  • Gesteigerte Interaktion auf ASTIs Kanälen
  • Engagement von Modefotograf*innen und Influencer*innen
  • ASTI als relevante Stimme in der Modebranche positioniert
  • Türen geöffnet für potenzielle saubere Lieferketten-Partnerschaften mit Fashion Brands

Gemeinsam mit ASTI zeigten wir, dass gesellschaftliche Themen auch im Glanz der Fashion Week ihren Platz haben. Die Kampagne war ein erster, aber entscheidender Schritt, um das Thema Säureangriffe stärker in die Modebranche zu tragen.